Cannabis sparen – 10 Tipps & Tricks

Meine sehr verehrten Leser,

Jeder kennt die Situation wenn die grüne Medizin fast aufgebraucht ist oder die Apotheke Engpass hat und man plötzlich leer dasteht. Um das in Zukunft zu vermeiden, lest folgenden Artikel.

Dieser Artikel zeigt euch wie ihr circa 5x mal mehr aus euren Cannabis Produkten herausholen könnt, als wenn ihr es einfach nur mit Tabak rauchen würdet, wie ein Großteil der Cannabis Konsumenten. Nehmt euch die Zeit, es lohnt sich. Der Artikel wurde anhand des Arizer Extreme Q** geschrieben aber man kann man die meisten Tipps auf das eigene Gerät übertragen.

10 Tipps

1. Vaporizer holen – Arizer Extreme Q wäre meine Empfehlung vom P/L Verhältnis, ansonsten Mighty von Storz & Bickel

2. Das Material idealerweise vor dem Konsum leicht anfermentieren, falls nicht schon geschehen, um die optimale Mitte aus den frischen instabilen ätherischen Ölen, den wichtigen Terpenen und der Chlorophyll-Reduzierung zu erreichen. Außerdem ist mehr aktives THC verfügbar durchs Fermentieren. *

3. Gras im luftdichten Eimachglas aufbewahren um die Frische zu gewährleisten und gleichzeitig die Fermentation im Gang zu halten. CBD Blüten eignen sich auch wunderbar für dieses Tutorial

*das Problem beim Gras vapen ist, dass ein Teil des inaktiven THC´s sich beim verdampfen bereits im Dampf befindet BEVOR es sich dacarboxylieren konnte und daher theoretisch verschwendet wird. Darum sollte durch alle möglichen Mittel der aktive THC Anteil erhöht werden. Um gleichzeitig die wertvollen Inhaltsstoffe zu schonen bietet sich dafür nur die sanfte Fermentierung an. Später beim Verdampfen wird gleichzeitig durch einen Trick der restliche inaktive THC-A Anteil decarboxyliert.

4. Mein Tipp Nr. 4 ist also erst die instabileren wertvollen Inhaltsstoffe auf maximal 160 Grad 1-2 Minuten nach Belieben weg zu vaporisieren, anschließend nach einer kurzen Aufheizphase, nur 1 langen, dafür sehr sanften Zug auf 220-237 Grad zu machen, um das Cannabis schnellstmöglich zu decarben, ohne dabei gleich alles herauszuvapen…Das Ziel ist, das vorhandene THC zu aktivieren bevor zu viel davon verdampft. Dann kann man wieder auf 180-190 Grad runterschalten und es restlos auslutschen, (da es nun decarbed ist wird es eine stärkere Wirkung hervorrufen, als wenn man das Cannabis die ganze Zeit bei 170-200 Grad vaped) , 1-2 mal das Material umrühren nicht vergessen. Anschließend wird es eine gute Bräune erreicht haben und einen toastigen Geruch. Bereits bis hierher habt ihr euer Weed im Vergleich zum Tabakjoint Raucher doppelt bis dreifach so effektiv genutzt, da beim verbrennen ein Großteil der Wirkstoffe einfach mitverbrennt.

5. Dieses Cannabis könnt ihr nochmals mit Daumen und Zeigefinger in einer Mischeschale verpulvern damit es ganz klein wird um es anschließend nochmals in das Ellbow Sieb/die Kräuterkammer zu füllen und bei Temperaturen ab 210Grad (idealerweise maximal 232 Grad, bei Bedarf auch höher) nochmals zu vapen. Der Dampf wird kaum Eigengeschmack haben und angenehm sanft sein, eine CBD ähnliche Wirkung hervorrufen und gleichzeitig noch genügend THC beinhalten. Achtung: Gras zu heiß vapen lässt das Material eventuell anbrennen, daher öfters umrühren!

6. Je nach dem wie ihr euer Material verdampft habt und welche Qualität es hat, lässt sich Schritt 5 noch 1-2 mal wiederholen. jedes mal 5 bis 10 Grad wärmer machen und immer wieder umrühren und noch länger ziehen als üblich um auch das letzte aus dem Weed herauszukitzeln. Wenn ihr das ein paar mal gemacht habt sollte die Farbe von hellbraun zu stark dunkelbraun bis ansatzweise schwarz gewechselt haben. Der Geruch vom Cannabis ist nun weniger toastig, dafür bitterer.

7. Das übrig gebliebene Material kann nun in z.B Muffins verbacken werden (trotz des bitteren Geschmacks harmoniert das AVB Cannabis und Schokoladenmuffins sehr gut. Rewe Muffins 25 Minuten bei 160 Grad Umluft oder 175 Grad Ober/Unterhitze verbacken, einfach rein damit in einen kleinen Teil der Backmischung, je nachdem wieviel Material reinkommen soll. Achtung vorsichtig dosieren! Es einfach nur so zu Essen wäre weniger sinnvoll da das Cannabis bereits decarbed ist aber um im Körper wirksam zu sein muss es sich an Fette binden. Das Einbacken in die fettige Backmischung ist der nötige Schritt dafür. ACHTUNG: Auf leerem Magen Edibles zu essen verändert das THC/CBD (9:1) Verhältnis in der Blutkonzentration als wenn man mit gefülltem Bauch Edibles zu sich nimmt. (3:1) (Quelle)

Dieses komplett vaporisierte Cannabis hat einen furchtbaren Geruch, ist bitter und sehr dunkel, und sollte recht pulverig sein, allerdings sind immer noch Cannabinoide und Restwirkstoffe drin. Der CBN und CBD Anteil in diesem sogenannten AVB (Already Been Vaped) Cannabis wird höher sein als der THC Anteil der sich noch darin befindet. Diese Cookies/Muffins eignen sich eher zum Schlafen als für aktive Tage. Raucher könnten ihre gedrehten Zigaretten auch mit diesem AVB pimpen, denn selbst geraucht hat das AVB Weed noch leichte medizinische Wirkung.

8. Nach ca. 4-6 Gramm verdampftem Cannabis hat sich irgendwann eine nennenswerte Menge an THC- und CBD-reichem bräunlich-goldenem Cannabinoid Konzentrat in den Schläuchen eures Vaporizers angesammelt (Überall dort wo die Luftwege den Dampf runterkühlen, sodass ein Teil der Wirkstoffe an den Wänden rekondensiert). Dies ist sehr starkes Konzentrat, falls euer Vaporizer es zulässt, kratzt es heraus oder löst es mit Isopropylalkohol heraus und lasst es abdampfen. Übrig bleibt das pure Konzentrat.

9. Keinen Tabak dabei, davor oder danach rauchen. Tabak lässt einigen Studien zufolge die Wirkung von THC abflachen und gleichzeitig wird das Suchtpotential von beiden Stoffen durch den Mischkonsum ungemein erhöht. Cannabis selbst erzeugt eher eine psychische Sucht, Tabak kann aber körperlich abhängig machen. Cannabis pur konsumieren ist nach Meinung vieler erfahrener Pur Konsumenten, die bessere Wahl. Die Wirkung ist stärker und länger, wirkt psychedelischer und man kann weniger verdampfen für mehr Wirkung. Ein paar ziehen aber trotzdem den Mischkonsum vor.

10. Mangos essen. Solange du noch kein Gewohnheitskonsument oder Dauerpatient bist, hat es tatsächlich noch Sinn Myrcenhaltige Lebensmittel zu sich zu nehmen. Myrcen ist eins von vielen Terpenen dass auch in Cannabis vorhanden ist und den Abbau von Cannabinoiden verlangsamt, wodurch eine höhere Konzentration an THC, CBD usw. entstehen sollte.

Viel Spaß beim sparen!

Probiert es aus und berichtet mir in den Kommentaren wie eure Erfahrungen sind. Vielleicht kann man den Artikel ja noch durch eure Tipps ergänzen.

**Im Arizer Extreme Q kann man im Ellbogengelenk des Aufsatzes für die Cyclone Bowl das sogenannte “Ellbow Packing” betreiben, dazu stopft man die Kräuter seiner Wahl in das kleine Sieb statt in die Cyclone Bowl, das hat den Vorteil dass man weniger Material braucht um durch die heiße vorbeiströmende Luft einen starken Dampf zu erzeugen, der eine ziemlich extreme Dichte und Schwere besitzt, aber dennoch nur leckerer Dampf ist. Ich wette das würde jeden Bongraucher überzeugen umzusteigen. Dazu folgt bald ein eigener Artikel.

Mit freundlichen Grüßen
euer Hanfprofessor

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